Allgemeine Studieninformationen

Als interdisziplinärer Studiengang hat der Bachelor Medienkommunikation das Ziel, Studierenden Medienkompetenzen aus vier unterschiedlichen Perspektiven umfassend zu vermitteln. Die vier an der Ausbildung beteiligten Disziplinen sind: Medienpsychologie, Medien- und Wirtschaftskommunikation, Online- und Mobilkommunikation sowie Medieninformatik.

Aus medienpsychologischer Sicht lernen Studierende, wie Menschen allgemein Medieninhalte wahrnehmen, verarbeiten und welche Wirkung diese bei ihnen haben. Im Mittelpunkt stehen z. B. das Unterhaltungserleben bei Hollywood-Blockbustern, emotionale Prozesse und körperliche Reaktionen bei Computerspielern oder Wirkungen und Folgen der Kommunikation im Web 2.0 (Social Media, wie facebook). Die Medien- und Wirtschaftskommunikation versucht darüber hinaus diese Prozesse in einem breiteren gesellschaftlichen und marktwirtschaftlichen Kontext zu sehen. Lerninhalte sind hier z. B. die Wirkung von Werbung oder von Musik, aber auch das deutsche Mediensystem oder die Funktionsweise des Werbemarktes. Die Online- und Mobilkommunikation beschäftigt sich aus einer psychologischen Perspektive heraus mit Fragestellungen rund um das Thema Kommunikation mittels Online- und mobiler Medien. Als vierte Disziplin fokussiert die Medieninformatik auf Informationsverarbeitung im Kontext digitaler Medien, wobei hier der Schwerpunkt im Bereich multimedialer immersiver virtueller Umgebungen liegt. Neben medieninformatischen Grundlagen erhalten Studierende einen Einblick in die Konzeption und Programmierung immersiver Medien, wie z. B. im Bereich der 3D-Modellierung, -Animation oder Virtuellen Realität. Insgesamt zeichnet sich der Studiengang durch eine stark psychologisch orientierte Medienausbildung aus, welche durch  die technische Komponente der Medieninformatik ergänzt wird.

Als empirisch wissenschaftlich orientierter Studiengang legt die Medienkommunikation außerdem besonders auf eine fundierte Ausbildung in Statistik und Methoden der Medienforschung wert. Direkten Bezug zum Berufsleben stellen das Praktikumsmodul sowie einzelne Praxisveranstaltungen her. Zwar steht der Praxisanteil in einem universitären Studiengang nicht im Vordergrund, jedoch ist der Studiengang deutlich an der „employability“ der Absolventen orientiert.

Der Studienabschluss qualifiziert zur Arbeit in einem breiten Spektrum an medienbezogenen Handlungsfeldern. Mögliche Berufsfelder sind z. B. Medienmanagement, Marketing- und Werbekommunikation, Meinungs- und Marktforschung oder digitale Medienproduktion. Unsere Praktikumsfelder und Praxispartner geben hier näheren Aufschluss.

Zur weiteren Information empfehlen wir Studieninteressierten, einen genaueren Blick auf die einzelnen Arbeitsbereiche zu werfen sowie die Beschreibungen der einzelnen Lehrveranstaltungen im aktuellen Vorlesungsverzeichnis zu lesen. Außerdem gibt es ein kurzes Interview zum Studiengang, welches das Uni-Radio mit Prof. Schramm geführt hat.

Falls Sie Informationen zum Studium Mensch-Computer-Systeme suchen, finden Sie diese hier.

 



Weitere Informationen zum Bachelor-Studium

 

Studienbeginn (Turnus)

jeweils zum Wintersemester

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife

Zulassungsbeschränkung

zulassungsbeschränkt über numerus clausus

Regelstudienzeit

6 Semester

Ausprägung

180-Punkte-Hauptfach

Kombinationsregeln

keine Kombinationen möglich (Einzelfach)

Abschlussprüfung

Bachelorprüfung (studienbegleitende Prüfungsleistungen)

Titel

Bachelor of Science (B.Sc.)

 

Bei weiteren Fragen zum Bachelor-Studiengang (allgemeine oder fachübergreifende Fragen) wenden sie sich bitte an die Zentrale Studienberatung der Universität Würzburg. Bei fachspezifischen Fragen zum Bachelor-Studiengang wenden Sie sich an Isabelle Menne.

Falls Sie bereits für den Studiengang Medienkommunikation eingeschrieben sind, finden Sie weiterführende Informationen hier.

Informationen zum Master-Studiengang Medienkommunikation finden Sie hier.